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Selina Röhrig, M.Sc.

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

E-Mail: s.roehrig(at)ceval.de
Telefon: +49 (0)6 81 - 3 02 - 37 20
Telefax: +49 (0)6 81 - 3 02 - 38 99
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Anschrift:
Universität des Saarlandes
Centrum für Evaluation
Geb. C 5.3, Zi. E14
66123 Saarbrücken
Funktionsbereiche:
Mitarbeit am Lehrstuhl für Soziologie
Projektkoordination
Einwerbung von Drittmitteln
Auftragsforschung
Schwerpunkte:
Quantitative Methoden
Organisationsentwicklung
Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung

 

Beruflicher Werdegang

Seit 10.2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
02.2014 - 09.2017 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Soziologie, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
08.2014 - 10.2014 Praktikantin am Centrum für Evaluation (CEval GmbH), Saarbrücken
11.2011 - 02.2013 Praktikantin am Landeskriminalamt Saarland Dezernat LKA 14 - Polizeiliche Kriminalprävention und Opferschutz, Saarbrücken

Ausbildung

Seit 10.2015
Master of Evaluation, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
10.2013 - 06.2017
Master of Science Psychologie, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Thema der Masterarbeit: 'Andere Länder, andere Sitten: Der Ankerpräzisionseffekt in einer "östlichen" Verhandlungskultur'
10.2008 - 04.2013
Bachelor of Science Psychologie, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Thema der Bachelorarbeit: 'Elaboration und Implementierung von ProPK-Leitlinien zur Prozessevaluation im Rahmen des Gewaltpräventionsprojektes "Aktion Tu Was" (Dezember 2011) - Evaluationsbericht im Auftrag von Dezernat LPP 246 "Polizeiliche Kriminalprävention und Opferschutz"'
06.2008  Abitur am Leibniz-Gymnasium, St. Ingbert
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Aufsätze

JahrTitelAutor
2015Evaluation in der Zivilgesellschaft. CEval Arbeitspapier im Auftrag des Deutschen Evaluierungsinstitutes (DEval)Stockmann, Reinhard; Röhrig, Selina
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Laufende Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Faktoren für eine erfolgreiche Berufsbildungszusammenarbeit mit der Volksrepublik China (efach) – ein Vergleich staatlicher, zivilgesellschaftlicher und privatwirtschaftlicher Konzepte4/20193/2022Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Selina Röhrig

Mitarbeiter: Selina Röhrig

Kooperationspartner: Chinesisch-Deutsches Institut für Berufsbildung der Tongji-Universität (CDIBB), Shanghai, Centrale Institute for Vocational & Technical Education (CIVTE), Beijing

Beschreibung

Im Forschungsprojekt „Faktoren für eine erfolgreiche Berufsbildungszusammenarbeit mit der Volksrepublik China (efach) – ein Vergleich staatlicher, zivilgesellschaftlicher und privatwirtschaftlicher Konzepte“ soll erstmals untersucht werden, ob in bisherigen Forschungsarbeiten identifizierte und zu einem Schlüsselgrößenmodell zusammengeführte Erfolgsfaktoren internationaler Berufsbildungskooperationen auch für Kooperationen außerhalb der Entwicklungszusammenarbeit, im privatwirtschaftlichen Bereich und in China gelten. Aus der quantitativen und qualitativen Untersuchung staatlicher, zivilgesellschaftlicher und privatwirtschaftlicher Berufsbildungskooperationen werden allgemeine Handlungsempfehlungen generiert und einzelne Projekte oder Maßnahmen als Best-Practice-Beispiele herausgestellt. Tagungen und Publikationen befördern eine umfassende Dissemination, Diskussion und Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse in der internationalen Berufsbildungsforschung und -praxis.
Evaluation der Deutschen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel7/20176/2020Umweltbundesamt (UBA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Hansjörg Gaus, Selina Röhrig, M.A. Sandra Bäthge

Kooperationspartner: adelphi

Beschreibung

Die Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (DAS) und der dazugehörige Aktionsplan Anpassung sind die Hauptpfeiler der deutschen Anpassungspolitik. Langfristig verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Verwundbarkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gegenüber den Folgen des Klimawandels zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wurde in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl konkreter Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt. Für die Fortführung einer erfolgreichen Anpassung an den Klimawandel und für die Weiterentwicklung der Strategie ist es wichtig, den bisherigen Prozess kritisch zu reflektieren sowie erzielte Erfolgte und mögliche Versäumnisse aufzuzeigen.

Übergreifendes Ziel der vom Umweltbundesamt (UBA) beauftragten Evaluation ist es, herauszufinden, ob die DAS einen erfolgreichen strategischen Ansatz darstellt, um die Anpassungsfähigkeit natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme an die Auswirkungen des Klimawandels zu steigern bzw. deren Vulnerabilität zu senken. Die Evaluation umfasst dabei drei zentrale Teile: Zunächst wird in einer Prozessevaluation der DAS-Prozess auf strategischer Ebene betrachet, eine Umsetzungsevaluation analysiert den Umsetzungsstand der Anpassungsmaßnahmen auf Bundeseben und eine Wirkungsevaluation befasst sich mit der Wirkung der DAS auf die Vulnerabilität und Anpassungkapazität natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme.

Gemeinsam mit adelphi führt das Centrum für Evaluaion (CEval) die Evaluation im Auftrag der UBA durch. Dabei greift das Konsortium auf die in einem Vorgängervorhaben entwickelte und politisch bereits abgestimmte Methodik zurück. Entlang zentraler Evaluationsfragen und unter Berücksichtigung eines Wirkungsmodells werden zunächst mit verschiedenen Methoden (Interviews, Dokumentenanalysen etc.) Daten erhoben. Anhand definierter Evaluationskriterien erfolgt anschließend eine umfassende Analyse und Auswertung der Daten. Die daraus resultierenden Ergebnisse und Empfehlungen werden in einem Delphi-Verfahren reflektiert und weiter verdichtet.

Abgelaufene Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Erstellung einer AMPA-Übersicht für 20 multilaterale Organisationen sowie zweier Gesamtübersichten10/20188/2019Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)

Leiter: Prof. Dr. Reinhard Stockmann

Ansprech­partner: Selina Röhrig

Beschreibung

Das Annual Multilateral Performance Assessment (AMPA) ist ein Instrument der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) zur jährlichen Leistungsbeurteilung ihrer prioritären multilateralen Organisationen. Ziel sind möglichst neutrale und unabhängige Bewertungen dieser Organisationen, mit geringem Aufwand von Ressourcen auf Basis von existierenden und zugänglichen Informationen. AMPA basiert auf 1) MOPAN-Berichten (externe Quelle), 2) den CCM Annual Reports (DEZA-Beurteilung) sowie 3) Self-Assessments der multilateralen Organisationen (z.B. Scorecards). Im Rahmen eines beratenden Auswertungsauftrags hat das CEval gemeinsam mit dem Auftraggeber konkrete Maßnahmen zur Optimierung des Performance Assessments erarbeitet.
Evaluation des Deutsch-Ägyptischen Forschungsfonds (GERF)6/201410/2014Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth, Selina Röhrig

Beschreibung

Der Projektträger im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) setzt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Programmaktivitäten des Deutsch-Ägyptischen Forschungsfonds (GERF) um. Die zu evaluierenden Programmaktivitäten umfassen zwei Förderrunden (GERF I: 2009-2011, GERF II: 2011-2013/14), in deren Rahmen deutsch-ägyptische Forschungsvorhaben in den Bereichen Biotechnologie, Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Wasserentsalzung, Gesundheit sowie Management natürlicher Ressourcen finanziell unterstützt wurden.

Das CEval wurde sowohl mit der Ex-post- (bzgl. GERF I) als auch mit der Zwischenevaluation (bzgl. GERF II) beauftragt. Dementsprechend gilt es zum einen die durch GERF I erreichten Ziele und nachgelagerten Wirkungen sowie deren Nachhaltigkeit zu bewerten und zum anderen den Umsetzungsprozess des noch laufenden GERF II Programms hinsichtlich dessen Design und Effizienz zu untersuchen und auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse Empfehlungen für die Fortführung von GERF II sowie die Konzeption zukünftiger Förderzyklen auszuarbeiten.

Externe Evaluation von vier Projekten im Bereich Bewusstseinsbildung und Erstellung eines Syntheseberichts6/20146/2015Christoffel-Blindenmission (CBM)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Susanne Johanna Väth

Mitarbeiter: Dr. Susanne Johanna Väth, Selina Röhrig

Beschreibung

Als internationale christliche Entwicklungsorganisation hat sich die Christoffel Blindenmission (CBM) die Verbesserung der Menschenrechtssituation und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zum Ziel gesetzt. Dabei kommt der Bewusstseinsbildung als Komponente zahlreicher Entwicklungsprojekte eine wichtige Rolle zu. CBM Deutschland beauftragte das CEval mit der Evaluation von vier Projekten und der Erstellung eines Syntheseberichts, um mehr über die Implementierung von Bewusstseinsbildungsaktivitäten zu lernen, ihren Beitrag zu CBMs übergeordneten Zielen besser zu verstehen und nachzuvollziehen wie projekt-und länderspezifische Faktoren unterschiedliche Wirkungen produzieren.

Mit Kofinanzierung durch die Europäische Union oder das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit implementiert CBM Deutschland zwei Projekte in den Palästinensischen Gebieten (Gaza-Stadt und Gaza-Streifen), die an den Bedürfnisse von Menschen mit Hörbehinderung ansetzen, ein Projekt in Indien um die augenärztliche Versorgung im ländlichen Raum und die Rehabilitierung von Menschen mit Sehbehinderung zu verbessern und ein Projekt in Swasiland, dass sich für die Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung und deren Inklusion einsetzt. Diese sehr unterschiedlichen Projekte erlaubten es die Thematik Bewusstseinsbildung von verschiedenen Perspektiven zu untersuchen und somit zu einem besseren Verständnis der verschiedenen Ansätze, zugrundeliegenden Wirkungsketten und (erwarteten) Wirkungen beizutragen. Während die Projekte in Gaza-Stadt und Indien einer Zwischenevaluation unterzogen wurden, wurde für die Projekte im Gaza-Streifen und in Swasiland eine Abschlussevaluation durchgeführt.

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