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Aktuelles

06.12.2019

International Summit of Vocational Education and Training in China

Die Messe Education + wird seit 2016 von der Messe Stuttgart in China veranstaltet. In diesem Jahr fand sie vom 7. bis 9. November in Xi'An statt. Über 5000 Interessierte besuchten die Ausstellung. Ziel der Messe war es: „to be a platform that promotes collaboration between companies, providers of teaching materials, educational institutions as well as faculty members and teachers". Die Messe brachte chinesische und internationale Vocational Education Experts zusammen, um neue Ideen, Konzepte, Technologien und 'best practices' auszutauschen. In dem mit der Messe verknüpften Kongress wurden über 100 Vorträge gehalten. Erstmals nahm auch das CEval an dieser Veranstaltung teil. Im Hauptprogramm hielt Prof. Dr. Reinhard Stockmann einen Vortrag zu dem Thema „The Role of Monitoring and Evaluation  in Vocational Education and Training". Um die Qualität des Bildungswesens insgesamt zu steigern, nimmt dieses Thema in China einen immer breiteren Raum ein. Aber auch Firmen zeigten sich an dem Konzept interessiert. Ein zweiter Vortrag von Professor Doktor Stockmann behandelte das Thema „Success Factors of Vocational Education and Training Cooperation". Hierfür wurden erste Ergebnisse aus einem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt vorgestellt, die größtes Interesse fanden. Chinesische und deutsche Firmen und Organisationen, die im Bereich der Berufsbildung in China kooperieren, können sich beim CEval melden (s.roehrig(at)ceval.de) falls sie Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in dieses Forschungsprojekt einbringen wollen.


21.10.2019

Nachwuchspreis der DeGEval geht zum vierten Mal an eine Absolventin/einen Absolventen des Masterstudiengangs Evaluation

Bereits zum vierten Mal wurde der DeGEval-Nachwuchspreis an eine Absolventin unseres Masterstudiengangs Evaluation vergeben. In diesem Jahr freuen wir uns, dass Patricia Berndt für ihre Masterarbeit mit dem Titel "Evaluation von Verstetigungsprozessen im Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt am Beispiel Brandenburgisches Viertel in Eberswalde" mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet wurde!

Die beiden Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Evaluation Prof. Dr. Reinhard Stockmann (links) und Prof. Dr. Dieter Filsinger (rechts) mit der Preisträgerin Patricia Berndt (Bonn, September 2019).


19.08.2019

IPDET in der zweiten Runde – der überarbeitete Grundkurs Evaluation kommt gut an

Vom 15. Juli bis zum 02. August 2019 führte das Centrum für Evaluation gemeinsam mit dem Zentrum für Weiterbildung der Universität Bern und der Independent Evaluation Group der Weltbank zum zweiten Mal das weltweit bekannteste Weiterbildungsprogramm für Evaluation IPDET („International Program on Development Evaluation Training“) durch. In der Schweizer Hauptstadt Bern trafen sich wiederum ungefähr 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 80 Ländern um sich an dem einwöchigen Grundkurs oder einem der zwanzig Workshops zu beteiligen.

Im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich insbesondere beim Grundkurs einige inhaltliche Neuerungen, die vom CEval konzipiert und umgesetzt wurden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zum ersten Mal von einem neuen Trainerteam betreut, dem neben Reinhard Stockmann, Wolfgang Meyer (CEval) und Stefanie Krapp (Uni Bern) auch zwei erfahrene Dozentinnen der CLEAR-Zentren in Afrika und Lateinamerika Candice Morkel und Gabriela Perez angehörten. Die Lehrinhalte wurden modernisiert und didaktisch neu aufbereitet, was im Feedback von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hervorragend bewertet wurde. Der seit vielen Jahren bewährte IPDET-Kurs konnte somit erfolgreich modernisiert und den neuen Anforderungen angepasst werden. Es ist geplant, diese Basis durch Internetangebote und eine tutorielle Nachbetreuung zu erweitern und IPDET so noch attraktiver zu gestalten.

                   

Die zwanzig Workshops zu so unterschiedlichen Themen wie Qualitative Datenerhebungsmethoden, Evaluation in der UN, Evaluation im Privatsektor, Partizipatorische Evaluation oder die Nutzung von Evaluationsergebnissen in der Politik waren gut besucht und bildeten einen breiten Überblick zum weltweiten Einsatz von Evaluationen und ihren theoretischen wie methodischen Grundlagen. Durch die Neukonzipierung des Einführungskurses wurden nun einige Kurse als Ergänzungskurse zum Grundlagenprogramm der ersten Woche angeboten. Hierdurch wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine flexiblere und ihren eigenen Bedürfnissen angepasste Gestaltung ihres Kursprogramms ermöglicht. Dies wird insbesondere den abweichenden Anforderungen der hauptsächlich mit der Vergabe von Evaluationen in transnationalen und nationalen Organisationen betrauten Personen besser gerecht, denen mittlerweile ebenfalls ein attraktives Trainingsprogramm angeboten werden kann. Hierzu trug auch das CEval mit zwei sehr positiv hervorgehobenen Kursen bei („Evaluation for Middle and Upper Management“ sowie „Monitoring and Evaluating the SDGs“).

Für 2020 sind die nächsten wichtigen Schritte zur Erneuerung des IPDET-Programms geplant: die Dezentralisierung des Kursprogramms in Länder der südlichen Hemisphäre. Hier laufen derzeit Verhandlungen mit den CLEAR-Zentren und einigen Hochschulen in Afrika, Asien und Lateinamerika, die im nächsten Jahr zu ersten Angeboten führen sollen. Das CEval erarbeitet hierzu in Kooperation mit Partnern des IPDET-Konsortiums und der Weltbank ein geeignetes Konzept, welches mit den Kursen in Bern eng verbunden sein soll und diese inhaltlich sowie um andere Zielgruppen ergänzt.


26.07.2019

CEval GmbH begleitet Pilotprojekt des DFB in der 2. Fußball-Bundesliga

Mit der Paarung VfB Stuttgart gegen Hannover 96 startet die 2. Bundesliga am 26. Juli in die neue Saison. Zeitgleich beginnt ein Pilotprojekt, das zu einem besseren Verständnis zwischen Fans und Sicherheitskräften führen soll. Hannover ist einer von sieben Standorten in der 2. Bundesliga für das über die Mittel der Daniel-Nivel-Stiftung finanzierte Pilotprojekt zur Aufarbeitung von Konflikten nach Spieltagen. Als weitere Standorte nehmen Fürth, Hamburg, Heidenheim, Karlsruhe, Osnabrück und Wehen Wiesbaden am Pilotprojekt teil. Die Pilotphase erstreckt sich über die gesamte Hinrunde der Saison 2019/2020.

„Wir wollen den Dialog fördern und damit einen Beitrag zu einem größeren Verständnis insbesondere zwischen Fans und Sicherheitskräften leisten“, sagt DFB-Abteilungsleiterin Stefanie Schulte. „Im Falle einer erfolgreichen Erprobung werden wir die Möglichkeiten einer Umsetzung in den ersten drei Fußball-Ligen mit allen Beteiligten prüfen.“

 

(Bild: gettyimages)

 

Über einen Online-Fragebogen erhalten Fans jeweils bis zu drei Tage nach einem Spiel die Möglichkeit, ihre positiven wie auch negativen Eindrücke vom Spieltag zu schildern. Ergänzend werden die Spieltagsreflexionen u.a. der Polizei, der Funktionsträger des Klubs, des Sicherheitsdienstes und des Fanprojekts gesammelt. Aus der Gesamtheit dieser Rückmeldungen sollen Konflikte identifiziert und auf diese Weise der Bedarf nach einem moderierten Austausch der beteiligten Konfliktparteien ermittelt werden. Der jeweilige Projektkoordinator entscheidet anhand definierter Kriterien, ob eine vertiefende Spieltagsnachbereitung erforderlich ist. Ziel ist die Schaffung eines gegenseitigen Verständnisses durch die Aufarbeitung der Konfliktsituation. Im Idealfall können mit der Beteiligung von Fans einvernehmliche Lösungen für die Zukunft erarbeitet werden.

Der DFB hat die CEval GmbH mit der wissenschaftlichen Begleitung und Durchführung des Projektes beauftragt. Die Aufgaben der CEval GmbH reichen von der Konzeption des Projektes (Ablauf der Nachbereitung, Auswahl von Pilotstandorten, etc.) über die Entwicklung geeigneter Instrumente zur Fanbefragung und Formate zur Spieltagsnachbereitung bis zur Unterstützung der Akteure bei der praktischen Durchführung und Moderation der Nachbereitung. Dabei werden unterschiedliche Abläufe und Formate zur Spieltagsnachbereitung getestet, um im Anschluss an die Pilotphase ein anwendungsfähiges Konzept vorlegen zu können.


04.07.2019

Auftakt des Forschungsprojets "efach"

Mit dem Forschungsprojekt "Faktoren für eine erfolgreiche Berufsbildungszusammenarbeit mit der Volksrepublik China" (efach) soll eine lange bestehende Lücke der Berufsbildungsforschung geschlossen werden. Es soll ersmtals untersucht werden, ob in bisherigen Forschungsarbeiten identifizierte und zu einem Schlüsselgrößenmodell zusammengeführte Erfolgsfaktoren internationaler Berufsbildungskooperationen auch für Kooperationen außerhalb der staatlichen und zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit im privatwirtschaftlichen Bereich und in China gelten.

Das vom BMBF finanzierte Forschungsprojekt ist auf drei Jahre angelegt (April 2019 bis März 2022) und wird vom Lehrstuhl für Soziologie / Centrum für Evaluation (CEval) an der Universität des Saarlandes in Kooperation mit dem Central Institute for Vocational & Technical Education(CIVTE, Peking) und dem Chinesisch-Deutschen Institut für Berufsbildung der Tongji-Universität (CDIBB, Shanghai) durchgeführt.

Im Rahmen des Auftaktworkshops (17.06.-21.06.2019) wurden Projektziele, theoretische Überlegungen, der aktuelle Forschungsstand und zahlreiche Fragen der Projektplanung erörtert.

  

 

Einen beeindruckenden Abschluss fand das von großer chinesischer Gastfreundschaft geprägte erste persönliche Zusammentreffen aller Beteiligten mit einer Bootsfahrt auf dem Huangpu River durch das Stadtzentrum Shanghais.