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Teresa Böttcher, M.A.

 

Projektmitarbeiterin

(CEval GmbH)

E-Mail: t.boettcher(at)ceval.de
Telefon: +49 (0)6 81 - 3 02 - 35 61
Telefax: +49 (0)6 81 - 3 02 - 38 99
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Anschrift:
CEval GmbH
Im Stadtwald Geb. C 5.3
66123 Saarbrücken
Funktionsbereiche:  Auftragsforschung
Schwerpunkte:
Entwicklungszusammenarbeit
Qualitative und quantitative Methoden

 

Beruflicher Werdegang

Seit 10.2018
Trainee CEval GmbH, Saarbrücken
01.2015 - 04.2105
Praktikantin bei Ambio in San Cristóbal de Las Casas, Mexiko
08.2011 - 08.2012
Freiwillige an der Schule "Centro de Desarrollo Pequeno Sol" mit dem "weltwärts"-Programm in Chiapas Mexiko

Ausbildung

08.2016 - 08.2018

Masterstudium Lokale Entwicklung, Universidad Autónoma de Chiapas, Mexiko. Thema: "Trayectorias de vida de jóvenes indígenas en San Cristóbal de Las Casas, Chiapas: pobreza, educación, agencia y acción afirmativa"

10.2012 - 12.2015
Bachelorstudium Internationale Wirtschaft und Entwicklung, Universität Bayreuth. Thema: "Child Labor and Education in Mexiko - An empirical analysis using microdata"
08.2014 - 12.2014 Auslandssemester an der Universidade Federal de Sao Carlos, Brasilien
06.2011 Abitur am Gymnasium Schloss Neuhaus, Paderborn
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Laufende Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Rapid Appraisals für drei Moringa-Investitionen10/20193/2020Agroforestry Technical Assistance Facility (ATAF)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Teresa Böttcher

Beschreibung

Moringa SCA SICAR ist ein Private-Equity-Fonds, der gegründet wurde als Reaktion auf das wachsende Interesse des Finanz- und Entwicklungssektors an Investitionen, die gleichzeitig eine finanzielle, ökologische und soziale Rendite bieten. Moringa konzentriert sich auf Investitionen in die Agroforstwirtschaft in afrikanischen und lateinamerikanischen Entwicklungs- und am wenigsten entwickelten Ländern. Moringa implementiert agroforstwirtschaftliche Landnutzungssysteme auf kommerzieller Basis mit einem kommerziellen Investitionsansatz, wobei eine große Anzahl benachbarter Kleinbauern und Verarbeiter durch vertragliche Vereinbarungen in das Geschäftsmodell integriert werden. Die Agroforstwirtschaftliche Technische Unterstützungsfazilität (ATAF) wurde von Moringa Partnership eingerichtet, um technische Unterstützung für Investitionen des Fonds zu leisten, mit dem Ziel, die positiven ökologischen und sozialen Auswirkungen, die durch Moringa-Investitionen ausgelöst werden, zu verstärken.

Die CEval GmbH wurde beauftragt, Baseline Rapid Appraisals für drei Moringa Investments durchzuführen. Dabei liegt der Fokus auf der Lebenssituation der Landwirte und anderer relevanter Zielgruppen, wie z.B. Fabrikarbeiter. Methodisch folgen die Rapid Appraisals einem Mixed-Methods-Ansatz, welcher eine kleine Umfrage bei den Landwirten für jedes Rapid Appraisal sowie Interviews mit den relevanten Stakeholdergruppen beinhaltet. Die Rapid Appraisals werden für Moringa-Investitionen in Benin, Togo und Kenia durchgeführt.
Sektor-Evaluierung der Klimaprojekte im Rahmen der BMZ-Sonderinitiative Klima der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. 20198/201912/2019Hanns-Seidel-Stiftung (HSS)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Laszlo Szentmarjay, Teresa Böttcher

Beschreibung

Die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) bezieht seit 2011 Mittel aus der Sonderinitiative Klima des BMZ und führt seitdem Projektmaßnahmen in zahlreichen Ländern im Bereich Klima, Umwelt und Energie durch. Mit den Maßnahmen in dem Bereich soll ein Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz insgesamt geleistet werden sowie zur Bekämpfung des und Anpassung an den Klimawandel, zur nachhaltigen Energieversorgung und Ressourceneffizienz sowie zur nachhaltigen und umweltbewussten Land- und Forstwirtschaft. Formativ wurde aus dem Kontext der aktuellen Auslandsarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung in den Themenbereichen Klima-Umwelt-Energie (KUE) und deren internationalen Lösungsversuchen, eine grundlegende Strategie erarbeitet. Diese wird am Beispiel von drei Projekten in den Ländern Indien, Bolivien und Namibia von der CEval GmbH evaluiert.

Methodisch gesehen beinhaltet die Evaluation einen theoriebasierten Anteil, welcher in der Rekonstruktion der Theories of Change (ToC) der drei Projekte besteht. Außerdem werden die drei ausgewählten Projekte auf Projektebene evaluiert, wofür Feldphasen in allen drei Ländern durchgeführt wurden und Interviews mit Partnern und Zielgruppen geführt wurden. Zudem beinhaltet die Evaluation einen Syntheseteil, welcher sich auf die Klimastrategie der Hanns-Seidel-Stiftung allgemein bezieht und in welchem die Ergebnisse aus den Evaluationen der drei Projekte gebündelt und mit Informationen aus der Zentrale der HSS in München ergänzt werden.
Entwicklung eines M&E-Konzepts, M&E-Unterstützung sowie Entwicklung von Lern- und Austauschformaten für die Initiative "Verbesserte Lebensperspektiven für Jugendliche im ländlichen Ostafrika"10/201810/2021Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Teresa Böttcher

Mitarbeiter: Dr. Wolfgang Meyer

Beschreibung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, die Siemens Stiftung und die Hanns R. Neumann Stiftung wollen gemeinsam die Perspektiven von Jugendlichen in ländlichen Gebieten Ostafrikas verbessern. Im Rahmen der Initiative "Verbesserte Lebensperspektiven für Jugendliche im ländlichen Ostafrika" befähigen die Partner hierfür Jugendliche, Entwicklungsprozesse aktiv zu gestalten und sich in relevanten politischen Prozessen Gehör zu verschaffen. Außerdem sollen die Lebensgrundlagen der Jugendlichen durch die Erhöhung ihres Einkommens und die Verbesserung ihrer Gesundheitsversorgung verbessert werden. Damit soll auch ein Beitrag zur Bekämpfung der Ursachen von Migration geleistet werden. Die Initiative wird von drei lokalen Implementierungspartnern in Uganda umgesetzt, nämlich Action for Health Uganda, Hanns R. Neumann Stiftung Africa Ltd. und WHAVE Solutions.

Der Auftrag umfasst drei Aufgaben: die Entwicklung eines M&E-Konzepts für das Programm, die Unterstützung des Monitorings und der Evaluation des Programms durch die Durchführung von drei Untersuchungen (Baseline, Midterm und Final) und die Unterstützung des Lernens und Austauschs in der Pilotphase des Programms. Zur Erreichung dieser Ziele wird ein partizipativer Ansatz verfolgt, wobei auf eine starke Einbeziehung der verschiedenen Stakeholdergruppen, von der Planungsphase über die Datenerhebung bis hin zur Interpretation der Ergebnisse, geachtet wird. Für eine ganzheitliche Bewertung der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Initiative sowie zur Validierung ihrer Interventionslogik verfolgt die Evaluation einen Multimethoden-Ansatz, basierend auf einem quantitativen quasi-experimentellen und einem qualitativen Fallstudiendesign. Während das quasi-experimentelle Design auf der Erhebung von Ziel- und Vergleichsgruppendaten von insgesamt ca. 1.000 Personen beruht, umfasst das Fallstudienkonzept Interviews und Fokusgruppendiskussionen mit Schlüsselpersonen aus den Gruppen der Implementierungspartner, Zielgruppen, örtlichen Behörden und Branchenexperten.
Meta-Evaluation von ADA Projekt- und Programmevaluationen 2016-20188/201812/2018Austrian Development Agency (ADA)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: M.A. Sandra Bäthge, Teresa Böttcher

Beschreibung

Gegenstand der Meta-Evaluation sind ADA-Evaluationen von Programmen und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, welche zwischen 2016 und 2018 durchgeführt wurden. Ziel ist es, die Qualität und Nützlichkeit der (internen und externen) Evaluationen zu bewerten und daraus Empfehlungen zur Verbesserung des ADA-Instrumentariums für das Design und die Durchführung zukünftiger Evaluationen abzuleiten.

Im Zentrum der Meta-Evaluation steht dabei eine Dokumentenanalyse, mittels derer auf Grundlage eines detaillierten Analyseprotokolls die Qualität der Evaluationsberichte bewertet wird. Durch den Einsatz eines solchen Protokolls, das alle relevanten Analysedimensionen, Indikatoren und Skalendefinitionen beinhaltet, wird sichergestellt, dass die Bewertungsergebnisse verlässlich und nachvollziehbar sind. Zur Bewertung der Nützlichkeit und Nutzung der Evaluationen, werden deren Nutzer/innen (z.B. Programmverantwortliche) im Rahmen von leitfadengestützten Einzel- und Gruppeninterviews sowie – zur Gewährleistung einer größtmöglichen Repräsentativität der Untersuchungsergebnisse – einer teilstandardisierten Online-Erhebung befragt.
Monitoring & Evaluation of slum rehabilitation project in Brazil11/201711/2020Knorr-Bremse Global Care e.V.

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Dr. Stefan Silvestrini

Mitarbeiter: Teresa Böttcher

Beschreibung

Knorr-Bremse Global Care e.V. (KBGC) unterstützt zusammen mit einem lokalen Partner ein Trainings- und Rehabilitationsprojekt in Grajaú, einem Slum Gebiet in Sao Paolo. Das Projekt strebt eine Verbesserung von Lebensbedingungen der Slumbevölkerung an, in dem, zum einen, Trainingsmaßnahmen im Bereich des Zivilen Bauens für junge Erwachsene angeboten werden und, zum anderen, die ausgebildeten Jugendlichen zusammen mit der Slumbevölkerung und dem lokalen Partner nachhaltige und adäquate Wohnhäuser errichten.

CEval unterstützt KBGC beim Aufbau eines Monitorings- & Evaluationssystems, das Fortschritte gegenüber der Projektziele und Wirkungen des Projekts über eine Laufzeit von drei Jahren misst. Um kurz-, mittel- und langfristige Wirkungen zu erfassen, wird dabei eine Zeitreihenanalyse eingesetzt, die sich auf mehrere Datensammlungen durch Fragebögen stützt. Alle sechs Monaten werden die Teilnehmer des Trainingprogramms befragt, deren Daten analysiert und aufbereitet, und in Kurzberichten Erkenntnisse des Programfortschritts an KBGC und deren Partner kommuniziert.

Abgelaufene Projekte

ProjektnameBeginnEndeAuftraggeber
Meta-Evaluation von CoE Projekt- und Programmevaluationen (2016-2019)7/20199/2019Council of Europe (CoE)

Leiter: Dr. Stefan Silvestrini

Ansprech­partner: Teresa Böttcher

Beschreibung

Im Rahmen seiner Qualitätssicherung von dezentralen Evaluierungsberichten hat der Europarat die CEval GmbH beauftragt, eine Stichprobe von 32 dezentralen Evaluierungsberichten, die von verschiedenen der Hauptverwaltungseinheiten des Europarates für den Zeitraum 2016-2019 erstellt wurden, einer unabhängigen Qualitätskontrolle zu unterziehen. Übergeordnetes Ziel dieser Bestandsaufnahme war es, die Errichtung eines Bewertungsrahmens und die Gestaltung eines Qualitätssicherungssystems für den Europarat zu unterstützen.

Dementsprechend gibt der Qualitäts-Check Auskunft darüber, in welchem Ausmaß die dezentralen Evaluierungen allgemein anerkannten internationalen Qualitätsstandards entsprechen, und gibt Empfehlungen, welche Aspekte verbessert werden sollten. Außerdem liefert er eine Gesamtbewertung der wichtigsten Stärken und Schwächen der dezentralen Evaluierungsberichte; ermittelt die wichtigsten Ergebnisse, Empfehlungen und Erfahrungen zum Aufbau institutioneller Kapazitäten im Europarat; und gibt schließlich Empfehlungen für die Schaffung eines Rahmens für die Qualitätssicherung. Die Bewertung wurde auf Grundlage eines Analyserasters durchgeführt, welches alle relevanten Bewertungskriterien und -indikatoren sowie detaillierte Leitlinien enthält, um die Inter-Rater-Reliabilität sicherzustellen und somit eine maximale Objektivität der Ergebnisse zu gewährleisten.
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